Neues Jahr = mehr Entspannung

Das Jahr ist ja nun auch schon wieder einige Tage alt und die meisten von uns,
werden wohl demnächst, nach ausfüllenden, anstrengenden, essensüberladenen Tagen,
in die alltägliche Routine ihres Jobs zurück kehren.

Vermutlich, zumindest ist es bei mir so, haben die meisten mit den eigenen Vorsätzen
bereits begonnen oder flüstern sich immer wieder den Satz zu „Am Montag fang ich an.“ 🙂

Ich zeuge dir hier fünf kurze Entspannungsmöglichkeiten um dem Alltag und dem
neuen Jahr gelassener entgegen zu gehen.

Für jede dieser Übungen solltest du einige Minuten Zeit haben und einen ungestörten, möglichst ruhigen Ort aufsuchen.

Übungen

Luftballonatmung

Unser Atmung kommt im Alltag häufig zu kurz, wir atmen zu kurz, zu wenig konzentriert und auch nicht tief genug in den Bauch. Diese Übung ist Ideal, um mal wieder richtig durchzuatmen.

  1. Atme einige Male ein und aus. Lass den Atem fließen, ganz normal wie er kommt und geht. Atmen fällt dir leicht, es ist natürlich für dich.
  2. Konzentriere dich nun darauf tiefer einzuatmen.
  3. Atme tief durch die Nase ein und lasse die eingeatmete Luft bis in deinen Bauch hinab gleiten. Nimm wahr, wie sich dein Bauch nach außen wölbt, groß wird wie ein Luftballon.
  4. Atme durch den leicht geöffneten Mund langsam wieder aus.
  5. Wiederhole dies Übung fünf Mal, mehrmals täglich.

 

Augen zu und durch

Die Augen sind täglich vielen Reizen und Belastungen ausgesetzt, gönnen wir ihnen auch mal Entspannung und Ruhe.

  1. Lehn dich zurück, in eine entspannte und bequeme Position.
  2. Schließe die Augen und lege sanft, die flachen Hände auf die Lider.
  3. Schaue nach oben und unten, nach links und rechts.
  4. Lass die Augen einige Male kreisen.
  5. Lass die Augen zum Abschluss eine Weile Ruhen.
  6. Wenn es dir gut tut, wiederhole die Übung.

Nie-wieder-Nacken-haben

Setze dich bequem in deinen Stuhl und versuche die Minuten deiner kurzen Auszeit zu genießen. Nacken und Schultern sind ganz besonders empfänglich für Verspannungen, deswegen soll dir diese Übung helfen.

  1. Lasse den Kopf entspannt nach vorne hängen.
  2. Versuche die Schultern so entspannt wie möglich nach vorne hängen zu lassen.
  3. Nimm nun deine linke Hand und massiere dein rechte Schulter, dein Schulterblatt, den Nacken mit kreisenden Bewegungen.
  4. Nimm nun deine rechte Hand und massiere deine linke Schulter, dein Schulterblatt, den Nacken mit kreisenden Bewegungen.
  5. Kreise nun deinen Kopf einige Male.
  6. Lasse die Schultern nach hinten kreisen.

Wiederhole die Übung so oft, wie es dir angenehm ist. Auf, dass du nie wieder eine verspannte Schulternackenpartie haben sollst.

 

Menschlein schüttel dich

Es hört sich zu nächst komisch an, aber es kann sehr befreiend sein, den ganzen Stress, die ganze Anspannung einfach abzuschütteln.

Du stellst dich hierzu bequem, in hüftbreitem Stand hin.

  1. Lasse zunächst alles hängen. Kopf, Schulter, Arme, Hände. So entspannt wie es dir möglich ist.
  2. Beginne nun mit der rechten Hand. Schüttle diese so wie es für dich angenehm ist.
  3. Schüttle nun die linke Hand.
  4. Dann beide zusammen. Schüttle die linke und die rechte Hand.
  5. Schüttle nun den rechten Arm, dann den linken und dann beide zusammen.
  6. Dann folgen die Füße und Beine.
  7. Schüttle den rechten Fuß, dann den Linken.
  8. Schüttle das rechte Bein, dann das Linke.
  9. Schüttle das rechte Bein und die Hände.
  10. Schüttle das linke Bein und die Hände.
  11. Wackle nun kräftig mit den Po, mit den Hüften und dem Bauch.
  12. Schüttle nun deinen ganzen Körper.

Lass allen Stress, die ganze Anspannung heraus, lass einfach los.

 

 Treppenrhythmus

Wenn du Treppen steigst, hast du einige Momente des Innehaltens. Meistens jedoch nutzen wir diese nicht, sondern hasten, wie auch sonst in unserem vom Stress geprägten Alltag, die Stufen achtlos hinauf. Die folgende Übung ist kurz, aber dennoch effektiv, vielleicht erinnerst du dich beim nächsten Treppensteigen daran und versuchst es ein Mal.

  1. Tritt ganz bewusst auf die erste Stufe.
  2. Achte auf deine Beinarbeit, wie sich die Muskeln anspannen, dein Bein sich hebt und wieder senkt.
  3. Achte auch auf deine Atmung. Wähle einen Atemrhythmus zum Beispiel zwei Stufen einatmen, zwei Stufen ausatmen oder eine Stufe einatmen, eine Stufe ausatmen.
  4. Du wirst merken wie sich deine Atmung, deine Bewegungen verändern.

Probiere es aus, du wirst überrascht sein.

Ich wünsche dir viele entspannte Momente.

Es grüßt dich deine

Yvonne