Zwei Wochen

Das Jahr ist ja jetzt schon fast zwei Wochen alt, frag dich selbst doch mal wie oft du deine Vorsätze bereits gebrochen hast?

Du hast gar keine Vorsätze? Dann möchte ich dich beglückwünschen, du hast es bereits
verstanden und besser gemacht als die meisten von uns.

Im Prinzip sind die Vorsätze bereits wenn wir sie uns vornehmen zu Scheitern verurteilt.

Warum?

Weil wir Menschen eben so sind. Wir sündigen, wie leben, wir genießen, wir wollen uns etwas

Gutes tun und so ist es doch ganz normal, dass man sich nach einem schweren Arbeitstag, ein Stück Schokolade oder ein gutes Glas Rotwein oder meinetwegen auch ein Bierchen genehmigt.

Das Scheitern

Weder mangelnde Selbstdisziplin noch genügend Druck lassen uns scheitern, sondern die
übertriebenen, perfektionistischen Ansprüche die die Gesellschaft, die Menschen die uns umgeben, die Medien und schlussendlich auch wir selbst an uns stellen.

Mit wie vielen guten Vorsätzen bist du ins neue Jahr gestartet?

2, 5, 10, 20 … egal wie viele, sie sind da um gebrochen zu werden.

Notiere dir doch deine Vorsätze mal auf ein Blatt, da könnte dann so etwas stehen wie

  • „Ich will abnehmen“
  • „Ich will mehr Sport treiben.“
  • „Ich will weniger Rauchen.“
  • „Ich will weniger Süßigkeiten in mich hinein stopfen.“
  • „Ich will…, Ich will…, Ich will.“

Wir wollen vieles in unserem Leben, aber ist es nicht so, wir schaffen es mehr als einmal nicht.

Selbstkasteiung, Trübsal blasen oder sich zu verkriechen, im Selbstmitleid zu suhlen oder in Depressionen zu verfallen ist nicht die Lösung.

V-S-G (Verzeihen, Selbstliebe, Genuss)

Sollten wir uns nicht lieber verzeihen?
Uns selbst lieben, auch wenn wir nicht perfekt sind.

Wir sind nicht schlank genug, haben zu große Nasen, zu dicke Hintern, zu kleine Brüste, zu viele Pickel, Sommersprossen, Bad Hair Day oder sonst irgendetwas, dass unseren Ansprüchen nicht genügt.

Diese Liste ließe sich unendlich fortsetzen, ist auch nicht wichtig, du musst dich nicht mit dem Negativen beschäftigen.

Verzeihe, dir eigene Fehler. Es ist nicht einfach, oft ist es leichter sich selbst zu verurteilen oder
die Methodik der Verdrängung anzuwenden, aber hilfreich ist weder das Eine noch das Andere. Deswegen lohnt es sich, es doch zu versuchen sich zu verzeihen und liebevoll mit einem selbst umzugehen.

Selbstliebe, hört sich zunächst komisch an, aber ist einer der Schlüssel zum eigenen Glück, nur  wenn du dich selbst liebst, wirst du glücklich sein, kannst dir Fehler erlauben und kleine nicht perfekte Makel an dir. Versuche dich zu akzeptieren.

Und als dritte Spitze dieses Dreiecks, genieße.
Genuss, ist ein Ausdruck von positiven Empfindungen, Leidenschaft, Leben.

Das Dreieck

Bessere Sätze

Du kannst dir neue Vorsätze schaffen, die auch nicht nur zu beginn des Jahres gültig sind,  sondern stetig, täglich dein Leben bereichern können, es liegt in deiner Hand.
Ein positiver Satz, stärkt dich, hilft dir liebevoll mit dir umzugehen, dir Fehler zu verzeihen und ein wenig Genuss, bereichern das Leben ungemein.

Beispiele:

  • „Ich bin schön“
  • „Ich bin liebenswert.“
  • „Meine Makel machen mich einzigartig.“
  • „Ich tue mir jeden Tag etwas gutes.“
  • „Ich bin liebenswert auch ohne perfekt zu sein.“
  • „Ich bin gut so wie ich bin.“
  • „Ich genieße.“
  • … und alles was du sonst schönes findest oder dir gutes tun möchtest.

Es grüßt dich und umarmt dich

deine Elouise