Februar

Im Monat Februar dreht sich alles rund um das Thema Duschen und Baden. Ich werde euch Anleitungen geben für ein perfektes Bad, welche Dinge sich eignen für ein Beautybad, Rezepte für eigenen Badezusätze und Anleitungen zu verschiedenen Duschmeditationen und hiermit beginnt auch der erste Beitrag für diesen Monat. Viel Spaß beim lesen, ausprobieren und genießen.

Meditation

Das Wort Meditation kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „nachdenken, nachsinnen, überlegen“.

Die Meditation bedeutet nichts anderes, als etwas bewusst und achtsam zu tun. Den Geist zu sammeln und zur Ruhe zu kommen.

Es ist nicht wichtig jeden Tag stundenlang zu meditieren, aber kleine Momente des Innehaltens, des bewussten wahrnehmen des Augenblickes und auch das Loslassen von Vergangenem kann befreiend und sehr angenehm sein.

Ich möchte dir heute vier Varianten der Duschmeditation zeigen.

Die meisten von uns duschen täglich, ob abends oder morgens, als Start in den Tag oder zum Entschleunigen am Abend, wohltuend und erfrischend, kannst du die herrlichen Minuten des Duschens nutzen um Achtsamkeit zu üben.

Varianten

Willkommen dem Tag

  • Stelle die Dusche an, lasse einige Minuten das angenehm warme Wasser über deinen Körper laufen
  • Du spürst wie alle deine Muskeln erwachen und auch dein Geist langsam den Tag begrüßt.
  • Seife dich ein, wasche dein Haar, genieße die kreisenden Bewegungen, massiere ein wenig deine Kopfhaut, deine Arme, deinen Bauch und auch dein Gesicht.
  • Das erfrischende Wasser umgibt deinen Körper, läuft in Rinnsalen an ihm hinab.
  • Sage dir nun im Geiste
    • „Ich habe power für den Tag.“
    • „Ich fühle mich rundum wohl.“
  • Wiederhole die beiden Sätze einige Mal und genieße deine Dusche so lange es dir angenehm ist.

Alles fließt davon

Ein langer, schwerer, vielleicht auch stressiger Arbeitstag liegt hinter dir, es ist Zeit loszulassen und dir etwas Gutes zu tun.

  • Stelle die Dusche auf eine, dir angenehme Temperatur.
  • Lasse die Wärme dich einige Moment umgeben und atme ruhig ein und aus.
  • Wenn es dir angenehm ist schließe die Augen, lehn dich mit den Händen oder dem Rücken gegen die Wand, während das Wasser deinen Körper umgibt.
  • Seife dich ein, tue es achtsam, nimm die Bewegungen deiner Hände bewusst wahr.
  • Wenn du fertig bist mit einseifen, wasche den Schaum von deinem Körper und sage dir dabei:
    • „Alles fließt ab.“
    • „Stress, Sorgen und Frust verschwinden im Abfluss.“
  • Wiederhole das Ganze wenn du möchtest, lasse alles Negative des Tages einfach hinaus spülen und spüre wie neue Energie deinen Körper umgibt.

Seife achtsam

Achtsamkeit ist wohl die schwierigste Übung. Selbst beim Duschen haben wir meist keine Zeit uns bewusst den Moment zu verdeutlichen. Die Gedanken sind meist schon bei den ganzen Aufgaben die noch erledigt werden müssen oder bei der Planung des Tages.

  • Stelle die Dusche an. Lasse das angenehm warme Wasser über deinen Körper laufen.
  • Alle aufkommenden Gedanken ziehen vorbei wie Wolken, nimm sie wahr, aber schenke ihnen in diesem Moment keine Bedeutung.
  • Nimm dir ein wenig Duschgel oder Seife. Gib es auf eine deiner Hände.
  • Nimm seinen Duft wahr, süß, blumig oder herb? Vanille, Pfirsich oder Honig, vielleicht auch Rosen oder Lavendel oder Kokos?
  • Reibe das Duschgeld nun zwischen deinen Händen bis es schäumt.
  • Verteile es auf deinen Armen, reibe sanft den duftenden Schaum ein.
  • Verteile ihn auf deiner Dekolletee, deiner Brust, deinem Bauch.
  • Fahre deine Beine hinab, massiere es sacht ein.
  • Wenn du fertig bist, wasche alles hinab.
  • Wiederhole die Prozedur, wenn es dir angenehm ist.

Anspannung lösen

Unser Muskeln sind oft deutlich angespannter als wir es tatsächlich bewusst wahr nehmen. Diese Übung soll dir helfen deine Anspannung zu spüren und Entspannung zu erleben. Den Unterschied zwischen beidem zu erspüren. Es handelt sich um eine Kurzvariante der progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.

  • Lasse das Wasser einige Zeit angenehm warm über deinen Körper laufen.
  • Atme einige Male tief ein und aus.
  • Lasse die Arme locker nach unten hängen
  • Versuche alle Muskeln so gut wie möglich zu entspannen.
  • Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Gesicht.
  • Spanne alle Muskeln an:
    • Leg die Stirn in Falten
    • Die Lippen aufeinander gepresst
    • Die Nase gerümpft
    • Die Zähne aufeinander gebissen
    • Die Zunge gegen den Gaumen
  • Halte die Anspannung zehn Sekunden und löse diese dann wieder.
  • Genieße die Entspannung für dreißig Sekunden.
  • Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit zu den Schultern, ziehe diese in Richtung der Ohren nach oben. Halte die Anspannung zehn Sekunden.
  • Löse nun die Anspannung und nimm dreißig Sekunden lang die Entspannung wahr.
  • Balle nun die Hände zu Fäusten, halte die Anspannung zehn Sekunden und löse diese.
  • Genieße dreißig Sekunden die Entspannung.
  • Beende nun deine Dusche wie gewohnt

Anmerkung:

  • Spanne nur so viel an, wie es dir angenehm ist
  • Du darfst auch gerne mehr oder andere Muskelpartien anspannen
  • Die Reihenfolge ist Variabel

Ich hoffe, die Duschmeditation macht dir Freude und hilft dir ein wenig Entspannung vom stressigen Alltag zu finden.

Es grüßt dich deine

Elouise